„AMEOS Pflege Holstein“ in Neustadt gewinnt Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis

Auch dieses Jahr vergibt das Land den Altenpflegepreis an innovative Projekte

Sozialminister Heiner Garg hat am 6. Dezember im Kieler Landhaus den Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis 2019 überreicht. Insgesamt 10 Nominierte präsentieren zuvor ihre Projekte, 3 Preisträger werden ausgezeichnet. Mit dem Wettbewerb würdigt das Land die hervorragende Arbeit der professionellen Pflegekräfte und die vielen in der Pflege ehrenamtlich Tätigen.

Der erste mit 3.000 Euro dotierte Preis ging an „AMEOS Pflege Holstein“ in Neustadt für ihr Projekt zur Personalgewinnung in Marokko mit dem Titel: „Grenzenloses Personalrecruiting – Pflege-Azubis aus Marokko“. Durch den langjährigen Pflegedienst- und hauptamtlichen Praxisanleiter, der selbst in Marokko geboren ist, ergab sich die Chance, die eigenen Möglichkeiten optimal zu nutzen und die Personalgewinnung direkt in Marokko durchzuführen und sich als interessanter Arbeitgeber bekannt zu machen.

Der „Landessportverband Schleswig-Holstein e. V.“ in Kiel gewann für die Entwicklung und Förderung eines Bewegungsprogrammes für pflegebedürftige Menschen den zweiten, mit 2.000 Euro dotierten Preis. Der dritte Preis ging mit 1.000 Euro an die „AWO Schleswig-Holstein gGmbH, AWO Servicehaus Am Wohld“ in Kiel für die Integration einer gehörlosen Mitarbeiterin.

Das Land verleiht den Schleswig-Holsteinischen Altenpflegepreis in enger Kooperation mit dem Landespflegeausschuss. Unter dem Motto: „Pflege nach vorn gedacht“, konnten 2019 Projekte eingereicht werden, die das gesamte Spektrum der Begleitung und Pflege älterer Menschen zeigen. Die Verleihung soll auch dazu beitragen, die gesellschaftliche Bedeutung der Altenpflege hervorzuheben und deren abwechslungsreiche Tätigkeit bekannter zu machen. „Pflege entwickelt sich ständig weiter. Damit möglichst viele Menschen von den Innovationen profitieren können, dient die Verleihung des Altenpflegepreises auch als Multiplikator guter Ideen innerhalb der Pflegebranche“, so Sozialminister Garg.

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