Zukunft der pflegefachlichen Weiterbildung

Pflege entwickelt sich immer weiter und vor dem Hintergrund vieler offener (Weiterbildungs-) Fragen nicht zuletzt bezüglich der neuen generalistischen Pflegeausbildung hat die Pflegeberufekammer die Aufgabe, die Zukunft der pflegefachlichen Weiterbildung zu planen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei die Einbeziehung der Weiterbildungseinrichtungen, die später für die Umsetzung verantwortlich sind.

Der Bildungsausschuss der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein K.d.ö.R. hat eine geplante Veranstaltung mit den Weiterbildungseinrichtungen in Schleswig-Holstein kurzerhand als Videokonferenz abgehalten. Die Möglichkeiten und Anregungen der Weiterbildungseinrichtungen wurden mit den Anforderungen an Pflegefachpersonen abgeglichen.

Als Eckpunkte wurden festgehalten:

  • Eine Vergleichbarkeit mit anderen Bundesländern und eine deutschlandweite Anerkennung von Weiterbildungen wird angestrebt
  • Ein modularer Aufbau aller pflegefachlichen Weiterbildungen wird begrüßt, soll den Weiterbildungsstätten aber Freiheiten bei der inhaltlichen Ausgestaltung ermöglichen. Wichtig ist daher die Formulierung von Kompetenzen als Erwerbsziele statt zu enger inhaltlicher Vorgaben oder Stundenvorgaben.
  • Basismodule sollen auf mehrere Weiterbildungen angerechnet werden können. Denkbar erscheint auch eine Strukturierung in obligatorische und fakultative Module.
  • Die Berücksichtigung digitaler Lernformen sollte bei allen WB einfließen.

Kontrovers wurde zwischen den Konferenzteilnehmenden darüber diskutiert, über welche Qualifikation die Leitung einer Weiterbildungseinrichtung verfügen sollte. Ein pädagogisches Hochschulstudium sah die Mehrzahl der Zugeschalteten als unabdingbar an, zu weiteren Anforderung wird angemerkt, dass sie im Hinblick auf die personellen Ressourcen realisierbar und an das Aufgabenprofil einer Leitung angepasst sein müssen.

Der nächste Termin des Bildungsausschusses mit den Weiterbildungseinrichtungen ist am 3. September.

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