BGW veröffentlicht neuen Branchenstandard zum Infektionsschutz in Pflegeheimen

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat einen Branchenstandard zum Infektionsschutz für Alten- und Pflegeheime entwickelt. Dieser Standard konkretisiert und ergänzt die Arbeitsschutzmaßnahmen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu SARS-CoV-2. Hier äußert sich die BGW u. a. auch konkret dazu, wann welche Maske zu tragen ist.

  • Beschäftigte tragen immer dann Mund-Nasen-Schutz, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Beschäftigten, Bewohner*innen, Angehörigen und anderen dritten Personen nicht eingehalten werden kann.
  • Bewohner*innen sollten, sofern ihr Gesundheitszustand es zulässt, ebenfalls Mund-Nasen-Bedeckung oder -Schutz tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu Beschäftigten nicht eingehalten werden kann.
  • Tragen die Bewohner*innen keine Mund-Nasen-Bedeckung, sind nach Maßgabe der Gefährdungsbeurteilung weitere Arbeitsschutzmaßnahmen abzuleiten und umzusetzen, wie zum Beispiel das Tragen von FFP2-Masken, ergänzt durch eine Schutzbrille oder einen Gesichtsschild.
  • Bei Verdachtsfällen oder bei bestätigten Fällen von COVID-19 bei Bewohner*innen müssen Beschäftigte (u. a. Pflegepersonal, Reinigungspersonal) in den Bewohnerzimmern folgende Schutzausrüstung tragen: Einweghandschuhe, langärmelige Schutzkittel, dicht anliegende Atemschutzmaske (mindestens FFP2-Maske) ohne Ausatemventil sowie Schutzbrille oder Gesichtsschild.
  • Die Einrichtungsleitung hat den Beschäftigten Mund-Nasen-Schutz, Schutzkittel, Einweghandschuhe, Schutzbrillen und Atemschutzmasken in ausreichender Zahl zur Verfügung zu stellen.

Den vollständigen BGW-Branchenstandard finden Sie hier.

 

Foto: Orna Wachman auf Pixabay

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