Grippeschutzimpfung – Pflege zuerst

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein ruft ihre Mitglieder dazu auf, sich zum Schutz vor der Influenza gegen Grippe impfen zu lassen. Angesichts der bestehenden COVID-19-Pandemie ist vor allem für Risikogruppen die Grippeschutzimpfung dringend zu empfehlen.

Ausschlaggebend sind die Hinweise der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Instituts (www.rki.de). Die STIKO unterstreicht ihre Empfehlung, dass mit den verfügbaren Impfstoffdosen insbesondere die Personengruppen vollständig gegen Influenza geimpft werden sollten, die ein erhöhtes Risiko tragen bzw, die „beruflich besonders exponiert und epidemiologisch bedeutsam sind, weil es durch sie zu nosokomialen Übertragungen in Krankenhäusern, Pflege- und Senioreneinrichtungen kommen könnte.“

Die Impfung bietet einen wirksamen Schutz gegen die „echte“ Grippe, die Influenza, die oftmals mit dem grippalen Infekt verwechselt wird. Eine Influenza geht einher mit einem schlagartig auftretenden hohen Fieber, sowie heftigen, Kopf-, Glieder-, und Muskelschmerzen. Auch lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Lungenentzündung und langzeitliche Auswirkungen auf das Herz sind möglich.

Pflegefachpersonen sollten sich umgehend beim arbeitsmedizinischen Dienst ihres Arbeitgebers bzw. bei ihrem Hausarzt vormerken lassen. Nach der Impfung dauert es 10 bis 14 Tage, bis der Impfschutz vollständig aufgebaut ist. Um rechtzeitig geschützt zu sein, wird deshalb empfohlen, sich im Oktober oder November impfen zu lassen.

Für aktive Pflegefachpersonen ist die Impfung kostenfrei.

 

Foto: tomwieden auf Pixabay

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