ICN: 1.000 tote PFP durch Regierungsversagen

ICN-Appell

Mehr als 1.000 tote Pflegefachpersonen hat die ICN (International Council of Nurses) in 44 Ländern dokumentiert. Die Organisation mit Mitgliedern in 130 Ländern sieht darin vor allem ein Versagen staatlicher Stellen die Mitarbeitenden in Gesundheitseinrichtungen entsprechend zu schützen und fordert sofortiges Handeln.

Die ICN verzeichnet nach eigenen Angaben durch ihre nationalen Partnerorganisationen weiterhin steigende Infektionen und Tote in der eigenen Berufsgruppe. Aus 44 Ländern konnten verlässliche Daten ermittelt werden. Im Schnitt sind dort 10 Prozent aller Infizierten in der Pflege tätig.

Für Annette Kennedy, Präsidentin der ICN, ist dieser Bericht Ausdruck wie sehr Pflegefachpersonen und andere Gesundheitsberufe immer noch Covid-19 und den damit verbundenen Risiken ausgesetzt sind. Dabei wird die Liste der Fehler der Regierungen immer länger: In vielen Ländern würden Mitarbeiter ohne Ausrüstung, Training, Testung sowie ohne psychische und finanzielle Unterstützung alleine gelassen.

Zum Welttag der Patientensicherheit kommt die ICN zu dem Schluss, dass Regierungen, die Pflegefachpersonen einem Risiko aussetzen auch Patienten einem Risiko aussetzen.

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