Studie untersucht erneut Suchtverhalten von Pflegenden

Suchtverhalten von Pflegenden

Die Dunkelziffer von suchtbasiertem Verhalten ist in Einrichtungen des Gesundheitswesens sehr hoch. Schädlicher Alkohol-, Medikamenten- und Drogengebrauch am Arbeitsplatz kommen auch bei Pflegenden vor, wie bereits eine Studie von 2011 gezeigt hat. Professor Jürgen Osterbrink, Vorstand des Instituts für Pflegewissenschaft und -praxis an der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, hatte dazu rund 1.000 Pflegekräfte in der Schweiz, Deutschland und Österreich zu ihrem Suchtverhalten befragt.

Nun wird ab dem 1. Oktober 2020 eine neue Erhebung stattfinden, um zu untersuchen, ob sich im vergangenen Jahrzehnt diesbezüglich etwas verändert hat. Damit soll das Thema aus der Tabuzone geführt und es sollen für die Zukunft wirkungsvolle Strategien entwickelt werden. Denn für gezielte Präventivmaßnahmen ist es wichtig zu wissen, wie viele Betroffene es in der Berufsgruppe der Pflegenden gibt und welche Suchtmittel genau verwendet werden.

Ab dem 1. Oktober können Sie hier an der Befragung teilnehmen. Alle Angaben werden vollkommen anonym und vertraulich behandelt. Der Fragebogen wurde so konstruiert, dass Rückverfolgungen auf die ausfüllende Person zu keinem Zeitpunkt möglich sind.

 

Foto: Pixabay

Kommentare sind geschlossen.

Newsletter-Popup

Jetzt den Pflegeberufekammer-Newsletter abonnieren und auf dem Laufenden bleiben.

Felder mit einem * sind Pflichtfelder



Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies und unseren Datenschutzbestimmungen zu.