Im November keine MDK-Prüfungen und persönlichen Hausbesuche

Besuchsregelungen im Überblick

Im November werden keine Qualitätsregelprüfungen in der ambulanten und stationären Pflege durchgeführt. Ebenso finden in dieser Zeit keine persönlichen Hausbesuche zur Feststellung des Pflegegrades statt. Das gibt der Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. (MDS) in einer Pressemitteilung bekannt und beruft sich dabei auf die durch Bundesregierung und Landesregierungen für November beschlossenen Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Infektionszahlen.

Die Medizinischen Dienste werden in den Pflegeeinrichtungen aber weiterhin Anlassprüfungen umsetzen, wenn dies aufgrund von Beschwerden erforderlich sei, sagt der MDS. Dabei würden strenge Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten. Die Einstufung in Pflegegrade erfolge während der Kontaktbeschränkung auf Basis bereits vorliegender Informationen und des ergänzenden Telefoninterviews mit den Pflegebedürftigen bzw. ihren Bezugspersonen. Auf diese Weise sollen der zeitnahe Leistungsbezug und die damit verbundene Versorgung sichergestellt werden.

„Wir begrüßen, dass die Qualitätsregelprüfungen in dieser Zeit ausgesetzt und besonders gefährdete pflegebedürftige Menschen damit geschützt werden“, sagt Patricia Drube, Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein. Auch für die Pflegenden würde dadurch eine Mehrbelastung vermieden. Freigesetzte Pflegefachpersonen des MDK könnten die durch die Aussetzung der Regelprüfungen gewonnene Zeit nutzen, um bei der Umsetzung der Schnelltests in der Langzeitpflege zu unterstützen, schlägt Drube vor.

 

Foto: Unsplash

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