So erkennen Sie sichere Atemschutzmasken

Sichere Atemschutzmasken

Presseberichte über minderwertige und gefälschte Atemschutzmasken haben viele Menschen verunsichert, auch Pflegende. Denn die als FFP-2-Standard verkauften Masken erfüllten teilweise die Schutzwirkung nicht. Auch Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen waren von mangelhaften Schutzmasken betroffen, wie verschiedene Medien berichteten.

Um Mitarbeitende des Gesundheitswesens vor einer Ansteckung zu schützen, sind sichere Atemschutzmasken unverzichtbar. Dafür müssen sie fehlerfrei produziert sein und korrekt sitzen. Wie das beides überprüft werden kann, dafür gibt die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) Tipps in ihrem Masken-Kompass. In einem „Fake Check“ wird gezeigt, welche Beschriftungen eine FFP-Maske haben muss. So können Arbeitgeber und Beschäftigte erkennen, ob es sich um qualitativ hochwertige filtrierende Halbmasken handelt und somit vermeiden, unzureichende Schutzausrüstung, Mängelexemplare oder sogar Fälschungen zu beschaffen und zu verwenden.

Folgende Angaben gilt es zu prüfen:

Herkunft: Sind Hersteller- und Produktbezeichnung vorhanden?

Angewendete Norm: Ist die für das Herkunftsland geltende Norm EN 149:2001+A1:2009 aufgedruckt?

Schutzklasse: Welche ist angegeben? Passt sie zum Verwendungszweck?

CE-Kennzeichnung und Prüfstelle: Enthält die Kennzeichnung die vierstellige Kennziffer der Prüfstelle?

Haltbarkeit: Ist die Haltbarkeit nicht überschritten?

Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

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