APS startet Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“

Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis"

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS), die Sepsis-Stiftung, der Sepsisdialog der Universitätsmedizin Greifswald und die Deutsche Sepsis-Hilfe e.V. haben am 16. Februar 2021 die Kampagne „Deutschland erkennt Sepsis“ gestartet. Wichtigstes Ziel ist es, über die Gefahren der Sepsis aufzuklären und die typischen Warnzeichen in der Bevölkerung und bei medizinischem Personal bekannter zu machen. Zu der Kampagne gehören die Website www.deutschland-erkennt-sepsis.de, ein Kurzfilm sowie viele weitere Infomaterialien, zum Beispiel auch für medizinisches Personal.

Der Hintergrund der Kampagne: Jedes Jahr sterben allein in Deutschland etwa 75.000 Menschen an einer Sepsis. Die Sepsis ist damit die dritthäufigste Todesursache in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Patient*innen, die die sogenannte Blutvergiftung überstehen, leiden oft an schweren Folgeschäden. Das Problem: Die Erkrankung wird von den Betroffenen und selbst von medizinischem Personal oft zu spät erkannt und nicht adäquat behandelt.

„Als Partner des Aktionsbündnisses Patientensicherheit unterstützen wir die Kampagne nachdrücklich und freuen uns, dass dieses wichtige Thema aufgegriffen wird“, sagt Patricia Drube, Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein. „Viele Todesfälle und schwere Krankheitsfolgen lassen sich durch eine Aufklärung der Gesamtbevölkerung vermeiden. Die Frage „Könnte es Sepsis sein?“ muss bei hohem Fieber und den typischen Warnzeichen selbstverständlich werden. Denn 80 Prozent der Sepsis-Fälle entstehen außerhalb des Krankenhauses. Mit der Kampagne ist ein wichtiger Schritt getan, um das Thema Sepsis in das Bewusstsein und Wissen der Gesellschaft zu bringen.“

Die Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS). Kammerpräsidentin Patricia Drube ist zudem Mitglied im Beitrat und Kuratorium des APS.

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