„Prüfen! Rufen! Drücken!“ – Reanimation in Zeiten von Covid-19

Reanimation bei Covid-19

Ein schnelles Handeln im Notfall ist wichtig – auch in Pandemiezeiten. Im Falle einer unklaren Infektionslage ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) hat nun eine Handlungsempfehlung zur Wiederbelebung im Rahmen der COVID-19 Pandemie veröffentlicht. Hier ist übersichtlich in drei Schritten zusammengefasst, wie sich Helfer bei einer unklaren Infektionslage verhalten sollten: 1. Prüfen, 2. Rufen, 3. Drücken. Besondere Unterschiede ergeben sich bei diesen Punkten:

  • Bei einer unklaren Infektionslage sollte auf das Hören und Fühlen der Atmung an der bewusstlosen Person verzichtet werden.
  • Liegt ein Verdacht auf eine COVID-19-Infektion vor, sollte dieser beim Notruf angegeben werden.
  • Bei der Herzdruckmassage sollten Mund und Nase der bewusstlosen Person abgedeckt werden, zum Beispiel mit einem Taschentuch.
  • Sind mehrere Helfer vor Ort, sollten diese untereinander einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.
  • Bei unklarer Infektionslage sollte keine Mund-zu-Mund-/Nase-Beatmung durchgeführt werden.

Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung (NAWIB) setzt sich dafür ein, das Wissen über Laienreanimation in Deutschland zu erhöhen und zu zeigen: Wiederbelebung ist ganz einfach, jeder kann Leben retten. Wichtig ist, überhaupt zu handeln. Das Bündnis wird von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) unterstützt und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Gesundheit.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema.

 

Foto: Pixabay/Andrzej Rembowski

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