Reaktion des Paul-Ehrlich-Instituts auf dänischen Impfstopp

Dänemark hat kurzfristig die Impfungen mit dem Vakzin von AstraZeneca gestoppt, nachdem vereinzelt Blutgerinnsel aufgetreten waren. Zur Entscheidung der dänischen Gesundheitsbehörden erklärt das Paul-Ehrlich-Institut:

„Bislang gibt es keine Hinweise, dass der Todesfall in Dänemark mit der Corona-Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca in kausaler Verbindung steht. Nach einer ersten Prüfung hält die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) an der positiven Bewertung des zugelassenen AstraZeneca-Impfstoffs fest.“

[…]

In der Zusammenschau der derzeit verfügbaren Informationen zu den deutschen und internationalen Meldungen zu thromboembolischen Ereignissen nach Impfung mit dem COVID-19-Impfstoff AstraZeneca gibt es derzeit keinen Hinweis, dass die Impfung diese Erkrankungen verursacht hat. In Übereinstimmung mit der EMA überwiegt aus Sicht des Paul-Ehrlich-Instituts der Nutzen der Impfung die bekannten Risiken.“

Das Paul-Ehrlich-Institut hat angekündigt, die aufgetretenen Ereignisse in enger Zusammenarbeit der EMA mit den europäischen Arzneimittelbehörden weiter zu untersuchen.

Mehr auf der Homepage des Paul-Ehrlich-Instituts (Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel)

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