Machen Sie mit! – AMBOSafe untersucht Gewalt gegen Einsatzkräfte

AMBOSafe

Übergriffe gegenüber Beschäftigten in Notaufnahmen oder im Rettungsdienst nehmen zu – ebenso wie gegenüber der Polizei oder Feuerwehr. Bisher gibt es keine verlässlichen Zahlen darüber, wie oft es zu Gewalt gegen Einsatzkräfte kommt. Deshalb sucht das Forschungsprojekt AMBOSafe möglichst viele Mitarbeiter*innen, die – in einem Zeitraum von vier Monaten – bereit sind, regelmäßig Angaben zu eventuellen Übergriffen im Dienst zu machen, um so die Prävalenz solcher Angriffe verlässlich schätzen zu können. „Auch in Schleswig-Holstein erfahren wir immer wieder, dass insbesondere Pflegende und Ärzte in Notaufnahmen Gewalt ausgesetzt sind“, sagt Patricia Drube, Präsidentin der Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein. „Wir unterstützen deshalb das bundesweite Projekt und hoffen auf eine rege Teilnahme.“

AMBOSafe steht für „Angriffe auf Mitarbeiter*innen und Bedienstete von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben“. Das Besondere des zweijährigen Projekts ist, dass Angriffe gegen Einsatzkräfte aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Es soll eine aktuelle Datenlage geschaffen und es sollen Gründe für Auseinandersetzungen ermittelt werden – mit dem Ziel, am Ende des Projektes entsprechende Handlungsempfehlungen und Präventionskonzepte zu entwickeln, um die Sicherheit von Einsatzkräften zu erhöhen. Das Verbundprojekt wird durch das Bayerische Rote Kreuz (Verbundkoordinator), die Kriminologische Zentralstelle und die Hessische Hochschule für Polizei und Verwaltung durchgeführt.

Wer das Projekt unterstützen möchte, kann dieses Kontaktformular nutzen oder unter 0611 – 58 29 222 anrufen. Eine Anmeldung ist bis zum 1. Mai 2021 möglich.

 

Foto: Unsplash/Björn Habel

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