Pflege-Thermometer 2021 untersucht häusliche Intensivpflege

Pflege-Thermometer 2021

Das Deutsche Institut für angewandte Pflegeforschung e.V. (DIP) hat die bislang größte Befragung im Bereich der häuslichen Intensivversorgung in Deutschland gestartet. Ziel der Studie ist es, die unterschiedliche Perspektiven der betroffenen Menschen, ihrer Angehörigen, der versorgenden Dienste sowie des Pflegepersonals zu erfassen. Auch die Chancen der Digitalisierung für diesen Bereich sollen untersucht werden. Die Untersuchung findet innerhalb der renommierten Forschungsreihe „Pflege-Thermometer“ des DIP statt.

Anfang Juni hat die erste Online-Befragung begonnen, die sich gezielt an die in der häuslichen Intensivpflege versorgten Menschen und deren Familien richtet. Eine Teilnahme ist über diesen Link möglich. Weitere Befragungen von Leitungspersonen der Dienste sowie der Mitarbeitenden werden im Sommer folgen. Die Veröffentlichung ist für das Frühjahr 2022 vorgesehen. Die Ergebnisse der Pflege-Thermometer-Studien werden kostenlos über die Homepage des DIP zur Verfügung gestellt.

Die Studie wird mit Fördermitteln der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege und Funktionsdienste e.V. (DGF) und weiterer Förderer realisiert. „Gerade im Feld der häuslichen Intensivversorgung bestehen Risiken der Fehlsteuerung und der Fehlversorgung, wenn konkrete Unterstützungsbedarfe unklar bleiben und die pflegerische Expertise sowie die Chancen digitaler Innovationen nicht genutzt werden“, erläutert der Vorsitzende der DGF, Lothar Ullrich, das Engagement.

Das Pflege-Thermometer 2021 ist bereits die zehnte Studie des DIP, die eine Bewertung eines Teilbereichs der pflegerischen Versorgung in Deutschland ermöglicht.

Foto: Pixabay

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