Sie fragen, wir antworten.

Auf dieser Seite finden Sie häufig gestellte Fragen zur Pflegeberufekammer Schleswig-Holstein. Sie haben Ihr Anliegen nicht wiedergefunden?
Dann schreiben Sie gerne eine E-Mail an info@pflegeberufekammer-sh.de.

Informationen zu aktuellen Geschehnissen der Kammer finden Sie hier.

1. Pflegeberufekammer.

Eine Kammer – Was ist das?

Die Pflegeberufekammer ist eine Selbstverwaltung der beruflich Pflegenden in Schleswig-Holstein. Sie wurde 2015 vom Landtag beschlossen. Mit dem Pflegeberufekammergesetz sind der Kammer nun vonseiten des Landes bestimmte Aufgaben gesetzlich übertragen, um die Belange des Pflegeberufs aus der Berufsgruppe selber zu regeln – ähnlich wie das auch bei der Ärztekammer der Fall ist. In Deutschland gibt es noch Pflegekammern in Rheinland-Pfalz und Niedersachsen. Weitere Pflegekammern werden in Kürze in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen hinzukommen.

Welchen Nutzen bringt mir die Kammer als Pflegefachperson?

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Wie kann ich mich in der Kammer engagieren und einbringen?

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Wozu braucht die Kammer Mitgliedsbeiträge?

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2. Mitgliedschaft.

Wann bin ich Mitglied in der Pflegeberufekammer?

Alle Pflegefachpersonen, die ihren Beruf in Schleswig-Holstein ausüben, sind zur Registrierung verpflichtet. Das sind Altenpfleger*innen, Gesundheits- und Krankenpfleger*innen, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger*innen oder Pflegefachpersonen mit einer vergleichbaren Berufsbezeichnung.

Auszubildende sowie Pflegehelfer*innen oder Altenpflegehelfer*innen sind hingegen nicht zur Registrierung verpflichtet. Sie können aber freiwilliges Mitglied werden.

Bin ich Mitglied der Kammer, auch wenn ich nicht mehr am Bett arbeite?

Ja, jede Pflegefachperson in Schleswig-Holstein, die beruflich in der Pflege tätig ist, ist zur Registrierung verpflichtet. Das muss keine Tätigkeit „am Bett“ sein. Auch Leitungs- und Lehrpersonen in der Pflege sind zur Registrierung verpflichtet. Laut dem Gesetz umfasst die Ausübung des Berufes jede Tätigkeit, bei der berufsgruppenspezifische Fachkenntnisse vorausgesetzt, eingesetzt oder lediglich mitverwendet werden. Möchten Sie Ihre Pflichtmitgliedschaft überprüfen lassen, melden Sie sich bitte bei uns.

Bin ich Mitglied der Kammer, wenn ich als Pflegefachperson jetzt in einem anderen Beruf tätig bin?

Nein, wenn Sie nicht mehr in der Pflege, sondern in einem anderen Beruf tätig sind, ist eine Mitgliedschaft nicht verpflichtend. Eine freiwillige Mitgliedschaft steht Ihnen aber jederzeit offen. Sollten Sie einen neuen Beruf erlernt haben, dann benötigen wir eine Kopie der neuen Berufsurkunde oder Ihres Ausbildungszeugnisses. Sollten Sie keinen neuen Beruf erlernt haben, aber trotzdem nicht mehr pflegerisch tätig sein, senden Sie uns bitte eine gestempelte und von Ihrem Arbeitgeber unterschriebene Stellenbeschreibung (Ihrer jetzigen Tätigkeit) zu.

Ich gehe in Rente – was muss ich tun?

Wenn Sie in Rente gehen, reichen Sie bitte den Abmeldebogen mit einer Kopie Ihres Rentenbescheids (mit Aufführung des Anfangsdatums) bei uns ein. Ihren genauen Rentenanspruch können Sie dabei schwärzen. Der Rentenausweis kann zur Abmeldung leider nicht anerkannt werden.

Ich ziehe um oder wechsel den Job – wie geht es weiter?

Wenn Sie in ein anderes Bundesland ziehen und sich dabei auch ihr Arbeitsort außerhalb von Schleswig-Holstein befindet, schicken Sie uns bitte zusammen mit dem Abmeldebogen eine Einstellungsbestätigung Ihres neuen Arbeitgebers mit Angabe des Eintrittsdatums. Möglich ist auch, uns eine Kopie der ersten Seite Ihres neuen Arbeitsvertrages zu schicken. Ziehen Sie innerhalb von Schleswig-Holstein um oder wechseln Sie innerhalb unseres Bundeslandes Ihre Stelle, reicht eine Mail (info@pflegeberufekammer-sh.de) und wir ändern Ihre Daten.

Ich bin schwanger und/oder möchte in Elternzeit gehen – was muss ich tun?

Während Ihrer Elternzeit (Väter und Mütter) sind Sie beitragsfreies Mitglied. Als Nachweis reicht eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers.Nehmen Sie Ihre Arbeit wieder auf, reichen Sie wie schon zuvor eine Selbstauskunft zu Ihren Einkünften bei uns ein.

Woher hat die Kammer meine Daten?

In der Errichtungsphase gab es einmalig eine Abfrage unter allen Arbeitgebern. Diese Abfrage war gesetzlich vorgegeben und bedeutete, dass die Arbeitgeber die Daten aller beschäftigten Pflegefachpersonen dem damaligen Errichtungsausschuss der Pflegeberufekammer mitzuteilen hatten. Seit 2018 gibt das Landesamt für soziale Dienste (LAsD) die Daten aller neu examinierten Pflegefachpersonen an uns weiter.

 

3. Kammerbeitrag.

Wie viel muss ich zahlen?

Die Höhe Ihres Beitrages ist abhängig von der Höhe Ihres Einkommens. Bei einem jährlichen Brutto-Einkommen von beispielsweise 35.000 Euro liegt Ihr Jahresbeitrag bei 119 Euro, das sind weniger als zehn Euro pro Monat. Der minimale Jahresbeitrag liegt bei 17 Euro, der maximale bei 238 Euro. Die genaue Höhe Ihres individuellen Beitrags können Sie der Beitragssatzung entnehmen.

Wie kann ich meinen Verdienst nachweisen?

Wie viel Sie pro Jahr verdienen, geben Sie bitte im Selbstauskunftsbogen zur Ermittlung des Kammerbeitrags an. Wir verzichten dabei auf einen schriftlichen Verdienstnachweis und vertrauen darauf, dass Sie uns die Angaben wahrheitsgemäß übermitteln. Geben Sie zur Ermittlung des Kammerbeitrags für 2020 bitte Ihr steuerpflichtiges Jahresbruttogehalt aus dem Jahr 2018 an. Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass wir stichprobenartig Nachweise anfordern können.

Was ist, wenn ich nur geringfügig beschäftigt bin (450 € Job)?

Sind Sie bereits in Rente, dann sind Sie in diesem Fall von Kammerbeiträgen befreit.

Vor Renteneintritt tragen Sie bitte Ihr steuerpflichtiges Jahresbrutto auf dem Selbstauskunftsbogen ein und kreuzen Sie das Kästchen „Ich war ausschließlich geringfügig beschäftigt (bis maximal 450€/Monat)“ an. Der Jahresbeitrag liegt hier bei 17 Euro.

Wie kann ich meinen Beitrag entrichten?

Liegt uns ein SEPA-Basislastschriftmandat von Ihnen vor, ist ein vierteljährlicher Einzug des Kammerbeitrags möglich. Ab der Beitragsbasisstufe 7 – d.h. bei 119 Euro im Jahr und mehr – ist auch ein monatlicher Einzug möglich.

Was ist, wenn ich jetzt weniger verdiene, als vor zwei Jahren?

Eventuell haben Sie Ihren Stellenanteil reduziert und es kommt es zu kurzfristigen Änderungen Ihres Gehalts. Beträgt der Unterschied mindestens 25 % im Vergleich zum Jahreseinkommen aus 2018 haben wir auf Ihren Antrag hin die Möglichkeit, Ihren Kammerbeitrag nach Ihren aktuellen Einkünften zu bemessen. Dazu benötigen wir allerdings Nachweise. Legen Sie Ihrem Antrag deshalb bitte zwei aktuelle Gehaltsabrechnungen aus 2020 sowie die Lohnsteuerbescheinigung oder Einkommensteuerbescheid aus 2018 bei.

Was ist, wenn ich nicht zahlen kann?

Der Kammerbeitrag kann für einige Mitglieder eine Überforderung sein – das ist uns bewusst. Laut der Beitragssatzung kann der Kammerbeitrag bei Vorliegen einer „erheblichen Härte“ gestundet werden. Liegt eine „besondere Härte“ vor kann der Beitrag reduziert oder erlassen werden. Hierfür müssen die Mitglieder sich direkt mit dem Härtefallantrag an uns wenden. Wir prüfen dann Ihren individuellen Fall.

4. Stimmt das?.

Kann die Kammer mir die Berufsurkunde entziehen?

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Kann die Kammer mich verklagen, wenn ich mich nicht registriere oder eine Strafe verhängen?

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Kann ich nun zu teuren Fortbildungen gezwungen werden?

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