Kooperationen.

 

Cave:

Die Pflegeberufekammer hat mit dem Erlass der Abwicklungsgesetzes die Mitarbeit an allen Kooperationen eingestellt. Alle untenstehenden Aktivitäten werden nicht weiterverfolgt. Ihre Darstellung dient nur der Information.

 

Die Gesundheitsversorgung in Deutschland steht gerade erst am Anfang neuer Herausforderungen. Die Ursachen liegen in den demografischen Entwicklungen und werden durch die Pandemie beschleunigt. Die Verlagerung des Krankheitsgeschehens hin zu chronischen und  Mehrfacherkrankungen und die Zunahme der Zahl älterer und hochbetagter Menschen führen dazu, dass die pflegerische und medizinische Versorgung viel stärker zusammengedacht werden müssen. Zudem muss professionelle Pflege breiter gedacht werden, da sie auch Prävention, Gesundheitsförderung und Beratung umfasst.

Wir fordern:

  • Implementierung pflegegeführter Versorgungseinheiten (‚Lokale Gesundheitszentren‘).
  • Flächendeckende Erprobung der Heilkundeübertragung auf Pflegefachpersonen. Die bisherigen Blockaden müssen aufgelöst und umgehend neue Rechtsgrundlagen geschaffen werden.
  • Deutlicher Ausbau der Studienplätze für Pflege in der Erstausbildung und postgraduiert zur Spezialisierung.

Zusammenarbeit

Projekt „Gesundheitliche Primärversorgung“

Neue Leitlinie zur stationären Therapie von Patienten mit COVID-19In Zusammenarbeit mit der Ärztekammer Schleswig-Holstein und der Interessensgemeinschaft der Therapeuten (IG Thera SH) wurde ein Konzept „Primärversorgungsteam“ erarbeitet. Zentrale Merkmale sind das gleichberechtigte Arbeiten im interprofessionellen Team, Heilmittelverordnung und Ausgestaltung der häuslichen Krankenpflege. Im nächsten Schritt sollen die Grundlagen für ein regionales Modellprojekt gelegt werden. Weitere Infos: Gesundheitliche Primärversorgung PBK

„Gute Pflege ist ein Menschenrecht!“ - Forderungskatalog der Bundespflegekammer

Anlässlich des Deutschen Pflegetages am 11. und 12. November 2020 in Berlin fordert die Bundespflegekammer die Politik auf, sich massiv für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Pflege einzusetzen. In fünf zentralen Forderungen zeigt sie auf, was getan werden muss, um den Bedarf an Pflegefachpersonen jetzt und in Zukunft zu decken und eine gute pflegerische Versorgung auf Dauer sicherzustellen. Hier geht es zum Forderungskatalog

Noch bis 2021 Förderung Digitalisierung

Für jede ambulante und stationäre Pflegeeinrichtung wird bis 2021 ein einmaliger Zuschuss für die Förderung der Digitalisierung bereitgestellt (§ 8 Abs. 8 SGB XI). Das Ziel ist, digitale Anwendungen zur Entlastung der Pflegekräfte zu fördern, die insbesondere das interne Qualitätsmanagement, die Erhebung von Qualitätsindikatoren, die Zusammenarbeit zwischen Ärzten und stationären Pflegeeinrichtungen sowie die Aus-, Fort- und Weiterbildung in der Altenpflege betreffen. Weitere Infos: GKV Finanzierungs- und Fördervorhaben

Patientenakte startet mit Testphase

Die elektronische Patientenakte (ePA), welche für Patienten ab dem 01.01.2021 freiwillig zur Verfügung steht, soll zunächst mit einer Testphase starten. Als bislang größtes IT-Projekt im deutschen Gesundheitswesen mit der Vernetzung von 200.000 Leistungserbringern und potenziell 73 Millionen Versicherten sei die Einführung „ein herausfordernder Gesamtprozess für alle Beteiligten“, antwortete das Bundesgesundheitsministerium auf eine Kleine Anfrage der Grünen. Daher sei ein Stufenprozess vorgesehen.

eAkten der Krankenkassen sollen Versicherten zum 1. Januar 2021 zum Download zur Verfügung stehen, wie das Ministerium erläuterte. Dies sei die Grundlage, um persönliche Gesundheitsinformationen einstellen und verwalten zu können. Zugleich solle damit eine „umfangreiche Test- und Einführungsphase mit ausgewählten Arztpraxen und Krankenhäusern“ beginnen.

Die eAkte soll –- als freiwilliges Angebot – schrittweise mehr Funktionen bekommen. Patienten entscheiden, was gespeichert wird. Sie bestimmen auch, wer auf die ePA zugreifen darf – im ersten Jahr aber noch nicht in verfeinerter Form. Erst ab 1. Januar 2022 soll für jedes Dokument einzeln festzulegen sein, welcher Arzt es sehen kann.

Grünen-Gesundheitsexpertin Maria Klein-Schmeink sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass die eAkte nicht gleich perfekt sein würde, sei lange bekannt. Aber dass wesentliche Funktionen nicht schon zum Start verfügbar seien, sei „schon ein starkes Stück“. Ohne baldige technische Updates für Praxen gebe es für Ärzte keine Möglichkeit, Daten einzustellen. „Damit bleibt der Mehrwert der Akte zu Beginn doch recht überschaubar.“

Die Pflege wird erst in einem weiteren Schritt einbezogen. Gesundheitsminister Jens Spahn legte den Entwurf des entsprechenden Digitalisierungsgesetztes vor. Das Gesetz zur digitalen Modernisierung von Versorgung und Pflege (DVPMG) soll voraussichtlich Mitte nächsten Jahres in Kraft treten.

Modellprogramm zur Einbindung der Pflegeeinrichtungen in die Telematikinfrastruktur nach § 125 SGB XI


Pflegeberufekammer stellt sich auf für die Ausgabe von Heilberufsausweisen


Der Heilberufeausweis ist die Zugangsberechtigung für die Telematik-Infrastruktur. Wir bereiten uns vor, diese Ausweise auszugeben. Mehr Infos

Finanzierungsvereinbarung für den Anschluss von Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur


Die Finanzierung für die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur steht. Sie richtet sich aus an der Finanzierung für die Ärzte.

Stellungnahme zum Referentenentwurf (Digitale Versorgung und Pflege - Modernisierungs-Gesetz – DVPMG)


Einbindung der Pflegeinrichtungen in die Telematikinfrastruktur


elektronische Patientenakte


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